Europa

Formentera – schnell mit dem Rad zum Strand

Ein kleines Fleckchen Erde mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser, ohne Stress und mit nur wenigen Straßen, welche die wichtigsten Punkte verbinden. Formentera ist eine kleine Insel, aber mit vielen Möglichkeiten – von verträumten Stränden über schöne Dörfer bis hin zu Leuchttürmen mit spektakulären Aussichten.

Im Sommer erlaubt das Fahrrad einen problemlosen Zugang zu den langen Sandstränden

Tatsächlich besitzt die Insel nicht einmal einen eigenen Flughafen und ist nur mit Fähren von Ibiza aus zu erreichen. Es gibt wenige Orte, an denen man solch eine Entspannung und Ruhe erleben kann. Die zweitkleinste Insel der Balearen gilt schon lange als Paradies für Fahrradfahrer. Besonders empfehlenswert sind die „Grünen Routen“, die sich über die gesamte Insel ziehen und den Naturfreund durch Dünen, Weinberge, Zedern- und Pinienwälder zu den Sehenswürdigkeiten der Insel führen.
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So lassen sich über 100 km der Landschaft Formenteras sicher erkunden. Hinzu kommt, dass die Insel kaum Hügel und Erhöhungen besitzt. Einzig die Gegend um das Städtchen La Mola weist einen erheblichen Höhenunterschied auf, wo man die Gangart nach oben schalten muss. Aber diese Anstrengung wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

Über fünf Kilometer lang ist der paradiesische Strand Migjorn

Insbesondere im Herbst bietet sich das Radfahren an, um die Stille und Ruhe zu genießen. Im Sommer hingegen erlaubt das Fahrrad einen problemlosen Zugang zu den langen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser, den blühenden Landschaften sowie historischen Stätten. Zudem ist der Zutritt in das Naturschutzgebiet mit dem Fahrrad gratis. Fahrräder und E-Bikes können an verschiedenen Stellen auf der Insel gemietet werden.

Die große Attraktion der Insel sind ihre Leuchttürme, von denen aus man über hohe Klippen blicken und schöne Aussichten genießen kann. Unbedingt anschauen sollte man den Leuchtturm La Cola bei El Pilar, der schon von Jules Verne in einer seiner Geschichten erwähnt wird, und ebenso den Leuchtturm von La Mola, eine wahre Ikone Formenteras, der sich auf dem höchsten Punkt der Insel befindet.

Der Far de la Mola auf dem östlichsten Kap Formenteras

Das einstige Fischerdorf Es Pujols hat sich zum quirligen Hotspot entwickelt: Hier gibt es jede Menge Restaurants, Unterkünfte und auch ein Nachtleben, was sonst auf der Insel eher nicht zu finden ist. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, die kulinarische Insel-Spezialität „Arroz marinero“, einen Reistopf mit Meeresfrüchten, und den typischen Aperitif Palo mit Aromen der Chinarinde und Enzian zu probieren.

Der zugehörige schöne Strand Playa es Pujols bietet eine gegensätzliche Mischung aus weißem Sand und Felsen, eignet sich perfekt zum Schnorcheln und ist mit seinen alten Fischerbooten eine tolle  Fotokulisse.

Die Tropfsteinhöhle Cova d‘ En Xeroni umfasst rund 700 Quadratmeter. Diese Sehenswürdigkeit befindet sich in der Nähe von Sant Ferran und ist sehr beliebt bei allen Altersgruppen.

Auf dem „Hippiemarkt“ lassen sich schöne Souvenirs finden

Tipp

Die bunte Vergangenheit der Hippieära blitzt in den Sommermonaten jeden Mittwoch- und Sonntagnachmittag auf. Dann findet in La Mola ein Markt statt. Kunsthandwerk, Kleidung in knalligen Farben, kulinarische Köstlichkeiten der Region und Livemusik versetzen in diese Zeit der Inselgeschichte zurück. Hier lassen sich auch außergewöhnliche Andenken finden, die nicht den üblichen Mitbringseln entsprechen.

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Urlaubsvorschlag

Zum Beispiel: 1 Woche, 3* Club Punta Prima in Es Puljos, DZ/HP, Flug ab München, inkl. Transfer, ab 488 Euro p.P., Dertour (Stand: 4/22)

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Bilder: Depositphotos, Pixabay