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Gran Canaria: Wo die Insel zur Ruhe kommt

Wanderer auf Gran Canaria

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Gran Canaria kann auch ganz anders: Im Inselinneren führen alte Wanderwege durch tiefe Schluchten und Kiefernwälder, kleine Dörfer liegen zwischen Bergen, Weinbergen und Obstgärten. Wer die bekannte Ferienkulisse hinter sich lässt, entdeckt eine überraschend stille Seite der Kanareninsel – und beim Gran Canaria Walking Festival lässt sie sich besonders intensiv erleben.

Einfach mal abbiegen

Es gibt diesen Moment auf Gran Canaria, in dem sich plötzlich die Geräuschkulisse verändert.

Das Rauschen des Atlantiks tritt in den Hintergrund, die Straßen werden schmaler und die Landschaft steigt an. Tiefe Schluchten durchziehen das vulkanische Terrain, zwischen den Bergen tauchen palmengesäumte Täler auf und kleine Dörfer schmiegen sich an die Hänge.

Abseits des bekannten Bildes der Insel beginnt ein anderes Gran Canaria. Eines, das von Bergen, Natur, Stille und einem entspannteren Umgang mit der Zeit geprägt ist.

Hier liegen alte Landhäuser und ländliche Refugien zwischen Weinbergen, Obstgärten und kiefernbewachsenen Hängen. Der Tag beginnt mit einem Kaffee auf der Terrasse und dem Blick auf die Berge. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen das Tal, es duftet nach Holz und Erde – und plötzlich gibt es keinen Grund mehr, sich zu beeilen.

Casa Rural Oronado auf Gran Canaria

Casa Rural Oronado

casa-rural-doramas auf gran canaria

Casa Rural Doramas

casa-rural-serafin auf gran canaria

Casa Rural Serafin

hotel-rural-las-calas auf gran canaria

Hotel Rural Las Calas

Zu Fuß entdeckt man mehr

Am besten lässt sich diese Seite Gran Canarias zu Fuß erkunden. Alte Pfade ziehen sich durch die Bergwelt und verbinden kleine Orte, Wälder und vulkanische Gipfel miteinander.

Dabei verändert sich die Szenerie immer wieder. Hinter einem Bergrücken öffnet sich ein neues Tal, auf schattige Wälder folgen karge Höhen und weite Ausblicke. Manchmal entsteht der Eindruck, an einem einzigen Tag durch mehrere völlig unterschiedliche Landschaften zu wandern.

Doch Wandern ist hier mehr als Bewegung in schöner Natur. Unterwegs begegnet man lokalen Erzeugern und familiengeführten Höfen und bekommt Einblicke in Traditionen, die eng mit der Landschaft verbunden geblieben sind.

So wird aus einer Wanderung eine Möglichkeit, Gran Canaria besser kennenzulernen.

Eine Landschaft, die man schmecken kann

Auch die Küche erzählt von der Insel.

Vulkanische Böden, Atlantikluft und unterschiedliche Mikroklimata prägen die Landwirtschaft und damit die Produkte und Aromen Gran Canarias.

Bodega Las Tirajanas

Ein Wein, der dort probiert wird, wo die Trauben wachsen. Regional erzeugte Lebensmittel unter dem Schatten von Obstbäumen. Oder ein Besuch bei Menschen, die traditionelle Anbaumethoden bewahren: Solche Begegnungen zeigen eine Seite der Insel, bei der Landschaft, Handwerk und Genuss unmittelbar zusammengehören.

Pepe Oil

Pepe Oil

Und sie machen deutlich, dass Gran Canaria weit mehr zu bieten hat als seine bekannten Küstenorte.

Luxus kann auch Stille sein

Vielleicht liegt der eigentliche Luxus im Inselinneren aber in etwas ganz anderem: in den Dingen, die man dort nicht vermisst.

Lärm. Termindruck. Den Drang, möglichst schnell zum nächsten Programmpunkt aufzubrechen.

Auch Wellness bekommt hier eine andere Bedeutung. Es braucht dafür nicht unbedingt ein umfangreiches Programm. Manchmal reichen offene Landschaften, ein langer Weg unter weitem Himmel und ein stiller Platz mitten in der Natur.

Der Rhythmus wird langsamer. Die Wahrnehmung intensiver. Und ein Tag fühlt sich plötzlich wieder wie ein ganzer Tag an.

Gran Canaria ist eine Insel der Kontraste. Doch gerade ihre ruhigere Seite kann besonders lange in Erinnerung bleiben: vulkanische Landschaften, gewachsene Traditionen und kleine Erlebnisse, die sich nicht aufdrängen.

Ein Gran Canaria, das nicht laut um Aufmerksamkeit wirbt.

Und vielleicht gerade deshalb entdeckt werden will.

Mehr entdecken: Ländliche Unterkünfte, Outdoor-Erlebnisse, regionale Gastronomie und Wellness-Angebote gibt es bei Gran Canaria Natural & Active

 

Zwei Wanderer auf Gran Canaria

Gran Canaria Walking Festival: Die Insel Schritt für Schritt entdecken

Jedes Jahr im Oktober dreht sich beim Gran Canaria Walking Festival mehrere Tage lang alles ums Wandern.

Das Festival bringt Wanderbegeisterte und Naturfreunde aus verschiedenen Ländern zusammen und führt auf ausgewählten Routen durch die Berg- und Naturlandschaften Gran Canarias. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Kilometer zurückzulegen.

Im Gegenteil: Das Festival passt gerade deshalb so gut zu dieser Seite der Insel, weil Wandern Zeit lässt. Zeit, Landschaften wahrzunehmen, Menschen kennenzulernen und Orte zu entdecken, an denen man mit dem Auto vielleicht einfach vorbeigefahren wäre.

Bergpfade, historische Wege und weniger bekannte Winkel der Insel werden so zum eigentlichen Reiseerlebnis.

Das Gran Canaria Walking Festival steht damit für eine Art des Reisens, bei der nicht die Zahl der besuchten Sehenswürdigkeiten entscheidet.

Sondern das, was unterwegs hängen bleibt.

Informationen zum Gran Canaria Walking Festival